Zu Gast bei Berti: Aserbaidschan – Deutschland live
Berti Vogts war von 1990-1998 Bundestrainer der Nationalmannschaft. Damals gab es noch kein Rotationsprinzip. Jeder Dussel wusste die Aufstellung. Diese veränderte sich auch über Jahre nicht und wenn doch konnte man das überall nachlesen. Heute ist man froh wenn man alle Spieler kennt. Damals gab es auch noch einen Libero, der hieß meist Matthäus. Und Verteidiger gab es. Jürgen Kohler und Thomas Helmer konnten zwar den Ball nicht dreimal hoch halten ohne sich die Knochen zu brechen, hatten aber noch Zweikampfwerte wie die Wahlergebnisse der SED. Also jenseits der 90 %. Wo die hinschlugen wächst bis heute kein Gras mehr. Und heute stehen da hinten so Zwerge wie Philipp Lahm, der einen Kopf größer als ein Spiegelei ist (den wollte ich schon immer mal bei Frank Buschmann klauen). Was der Lahm am Ball kann, wie der die Bälle abläuft, der Spielaufbau, die Schusstechnik, das Laufpensum und das taktische Verständnis. All das war in den 90ern Utopie für einen Verteidiger. Es ist doch verrückt wie sich die Dinge entwickeln.
Jogi Löw hat übrigens prozentual gesehen die beste Siegquote aller Bundestrainer (71 %). Berti Vogts die wenigsten Niederlagen (12 %). Heute ist Berti der Trainer von Aserbaidschan. Dieses Land hat 83 Fußballvereine. Das sind weniger als die Landkreise Parchim und Ludwigslust zusammen haben. Nur um das mal zu verdeutlichen. Und doch wird das kein Selbstläufer heute. Konzentration ist gefragt. Bayern München hat im Pokal gegen eine Mannschaft der 6. Liga gespielt und auch nur mit Mühe 3:1 gewonnen. Im Fußball ist alles möglich. Immer wenn ich diesen Satz schreibe, denke ich an die Worte von Günter Netzer bei der WM98 auf die Frage was denn passiert wenn Südkorea die Niederlande schlägt: „Sowas gibt es im Fußball nicht.“
Ich freu mich auf jeden Fall mal wieder live zu bloggen. Live und unzensiert. Heute ab 18 Uhr. Bis dann!
So, ersten 5 Minuten schon verpasst. Jetzt geht es aber wirklich los.
Damit hab ich auch die Vorberichte verpasst. Hat man nochmal das Wembley-Tor gezeigt? Der Linienrichter kam doch aus Aserbaidschan, obwohl das damals noch anders hieß. Und das Stadion ist doch auch nach ihm benannt.
7. Minute:
Gastgeber ist auf rechts durch, Schäfer sieht nicht so gut aus. Der Abschluss allerdings dürftig.
10. Minute:
Flanke Lahm auf Gomez, der mit dem Kopf ein paar Meter am Tor vorbei.
Blumen trösten, wenn Worte fehlen
Die Bundesgartenschau ist in den Nachrichten. Leider im Zusammenhang mit einem Blitzschlagopfer. Sogar das Sat1-Frühstücksfernsehen berichtete heute Morgen. Da wird der ein oder andere erstmal bei google nach dieser Veranstaltung gesucht haben und ist im Optimalfall auf der BUGA-Seite gelandet. Fix auf Aktuelles geklickt und siehe da, passend zum Thema heißt es da: “Große Trauer-Floristik-Schau”. Ziemlich makaber.
im Interview: Karen Obenauf
Karen erzählt warum sie nach der Ausbildung in Schwerin geblieben ist, welche Projekte sie als Illustratorin (niedliches Wort) und Grafik-Designerin umgesetzt hat und was sie noch so macht. Zu finden ist es drüben bei der SVZ.
[via]
Musike aus Schwerin
Heute
*”Heute” ist ein Projekt von zwei Zeichnern, die zusammen ein Comic zeichnen. Mal legt der eine vor und mal versaut der andere den Gag. Das Projekt wird hier noch weiter gehen - aber jetzt ist erstmal Urlaub (offline mit Familie und so und Kopf frei) ! Also seid gespannt auf weitere Abenteuer! Ihr Dreamteam!
Piraten in der Stadt
Mittlerweile gibt es auch an unserem Küstenabschnitt die Piratenpartei.
Billiges Windows 7
Morgen um 9.00 Uhr gibt’s Windows 7 besonders günstig!
Vielleicht sehen wir uns hier >>>
da geht doch noch was
Letzte Woche im Sportmuseum in Leezen angerufen, sie mögen doch bitte meine Schuhe wieder nach Schwerin schicken. Haben mir versichert, dass es noch der Originalzustand von 2007 sei. Heute erstmalig wieder ernsthaft trainiert. 1,5 Stunden - 90 Minuten. In den Pausen Leitungswasser getrunken. Mag ich eigentlich gar nicht. Heute hätte ich dafür bezahlt. Der Ball ist noch immer mein Freund. Meine Lunge hat mir die Freundschaft gekündigt…
Heute 8.49 Uhr
BUGA-Tagebuch, Eintrag 2
Auf der Buga blüht jetzt der Sommer.
Es ist Samstag, später Nachmittag. Am Haupteingangsbereich sind alle die versammelt, die Ihr Tagwerk an Blumenschauen schon vollbracht haben. Das sind einige! Sie sitzen auf Bänken, stöbern in der Sanddornschnapsauslage und strömen Richtung Busparkplatz. Dort laufen die Motoren schon warm oder die Klimaanlagen schon kalt für die Rückfahrt nach Castrop-Rauxel, Neustrelitz oder Gotha. Die Luft ist erfüllt von Franzbranntwein und Kölnisch Wasser.

